Die meisten zuverlässigen Prompts enthalten eine Teilmenge von sechs Komponenten. Nicht jeder Prompt braucht alle sechs, aber das Benennen hilft Ihnen zu diagnostizieren, was fehlt, wenn die Ausgabe enttäuschend ist.
**1. Rolle / Persona** — wer das Modell spielen soll ("Sie sind ein erfahrener Finanzanalyst"). Bestimmt Vokabular, Tiefe und Annahmen.
**2. Aufgabe / Anweisung** — die tatsächliche Anfrage, als direktes Gebot formuliert ("Fassen Sie den Bericht unten in fünf Stichpunkten zusammen").
**3. Kontext** — das Material, das das Modell braucht: das Dokument, die Daten, der Hintergrund. Inline bereitgestellt oder per Abruf.
**4. Beispiele** — null oder mehr Eingabe→Ausgabe-Demonstrationen (der Unterschied zwischen Zero-Shot und Few-Shot, unten).
**5. Grenzen** — Länge, Ton, was zu vermeiden ist, was zu tun ist, wenn unsicher ("Falls das Dokument nicht sagt, schreiben Sie \"nicht angegeben\" — raten Sie nicht").
**6. Ausgabeformat** — die genaue Form, die Sie zurückhaben möchten: JSON-Schema, eine Tabelle, eine nummerierte Liste, eine spezifische Vorlage.
Eine ausgearbeitete Struktur:
```
Sie sind ein B2B-Lektor. (Rolle)
Überarbeiten Sie die untenstehende Produktbeschreibung auf Klarheit und Prägnanz. (Aufgabe)
Produktbeschreibung: <text...> (Kontext)
Beispiel des gewünschten Stils: <ein Vorher-/Nachher-Paar> (Beispiel)
Halten Sie sie unter 80 Wörtern, aktive Stimme, keine Superlative. (Grenzen)
Geben Sie nur die überarbeitete Beschreibung zurück, keine Einleitung. (Ausgabeformat)
```
Wenn die Ausgabe falsch ist, ist diese Liste Ihre Checkliste: fehlende Rolle, vage Aufgabe, fehlende Grenzen oder unspezifiziertes Format erklärt die große Mehrheit schlechter Ergebnisse. Tools wie der Product Description Generator und Business Email Generator bauen diese Struktur ein.